Möglichkeiten mit Drohnen

Drohnen sind noch nicht so lange im zivilen Bereich verbreitet, doch dafür haben sie bereits eine Menge Anwendungszwecke. Mittlerweile ist auch das Angebot an verschiedenen Drohnen recht groß geworden, sodass es für jeden Geldbeutel und für jedes Vorhaben ein passendes Flugobjekt zu finden gibt. Während im Modellbau fliegende Objekte schon länger bekannt sind, konnten sich auch günstigere Geräte erst vor einiger Zeit durchsetzen. Man unterscheidet oft zwischen sogenannten Quadrocoptern, mit vier Rotoren und Octocoptern mit entsprechend acht Rotoren. Letztere sind deutlich tragfähiger und können auch schweres Gerät, wie etwa Spezialkameras mühelos in die Lüfte befördern.

Fotodrohnen

Besonders beliebt sind Drohnen bei Fotografen. Sowohl professionelle Berufsfotografen als auch hobbymäßige Amateurfotografen und semiprofessionelle Fotografen greifen für besondere Effekte und Perspektiven zu den Drohnen. Wer relativ leichte Kameras und Objektive nutzt, der kann bereits mit leichten Drohnen abheben. Bei großen und schweren Objekten sollte man hingegen auf etwas größere und damit tragfähigere Drohnen setzen. Auch wasserdichte Drohnen sind kein Ding der Unmöglichkeit mehr. Praktisch sind die besonders dann, wenn man im Regen oder am Meer fotografieren möchte.

Sportdrohnen

Actioncams waren gestern. Heute nutzen viele Sportler gerne Drohnen, um besonders spektakuläre und vor allem nicht verwackelte Aufnahmen zu machen. Besonders praktisch ist es, wenn die Drohne nicht von jemand außenstehendem gesteuert werden muss, sondern automatisch dem Sportler folgt. Dafür sorgen Sensoren und Antennen. Beliebt sind Sportdrohnen vor allem beim Winter- und Wassersport und dort, wo es schweres Gelände gibt.

Rechtliches zu Drohnen

Mit Drohnen kann man eine Menge Spaß haben, doch leider treiben einige Menschen ziemlichen Unfug mit den Fluggeräten. Dass das mitunter gefährlich wird, zeigen Vorfälle an Flughäfen und mit Helikoptern. Daher wurden einige Richtlinien zu Drohnen eingeführt. Wer eine Drohne fliegen will, braucht eine Haftpflichtversicherung, die Drohnen beinhaltet. Zudem muss eine Drohne mit 250 Gramm Startgewicht mit der Anschrift des Eigentümers gekennzeichnet sein, feuerfest und wasserdicht. Ab einem Gewicht von zwei Kilogramm braucht es zudem einen gültigen Flugkundenachweis, der von anerkannten Prüfstellen ausgegeben wird.